Social-Media-Bildgrößen 2026: Alle Maße auf einen Blick
Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalten wir möglicherweise eine kleine Provision — ohne Mehrkosten für dich. Das hilft uns, weiterhin kostenlose Inhalte zu erstellen.
Social-Media-Plattformen ändern ihre bevorzugten und optimalen Bildformate im statistischen Schnitt gleich dreimal pro Jahr – und falsches Zuschneiden oder Hochladen in der falschen Auflösung kostet dich spürbare Reichweite und Engagement. Hier findest du alle aktuellen und gültigen Maße für das Jahr 2026, damit deine mühsam erstellten Fotos auf jeder Plattform pixelgenau und perfekt dargestellt werden.
Die wichtigsten Aspekte im Überblick
- Lichtverhältnisse erkennen und gezielt nutzen – natürliches Licht, künstliches Licht, Mischlicht und ihre jeweiligen Besonderheiten
- Die richtige Kameraeinstellung für jede Aufnahmesituation wählen und die Zusammenhänge zwischen Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert verstehen
- Bildkomposition bewusst gestalten – von der bewährten Drittel-Regel über führende Linien bis hin zu kreativen Regelverstößen
- Bildbearbeitung als integralen Teil des kreativen Prozesses begreifen und nicht als nachträgliche Korrektur von Fehlern
Konkrete Einstellungen und Werte
Bilder für Instagram, TikTok und Co. korrekt exportieren
Instagram komprimiert jedes Bild beim Upload – dagegen hilft nur ein perfekt vorbereiteter Export. Für Feed-Posts exportierst du in Lightroom mit 1080 x 1350 Pixeln (4:5 Hochformat), Qualität 85 %, sRGB-Farbraum. Reels und Stories brauchen 1080 x 1920 Pixel (9:16). TikTok akzeptiert bis zu 1080 x 1920 Pixel, komprimiert aber aggressiver – exportiere hier mit Qualität 100 %, damit nach der Plattform-Komprimierung noch genug Schärfe bleibt. Facebook-Posts: 1200 x 630 Pixel für Link-Vorschauen, 2048 Pixel auf der längsten Seite für Foto-Posts (Facebook skaliert alles darüber herunter). Pinterest liebt vertikale Formate: 1000 x 1500 Pixel (2:3) performen am besten im Feed.
Häufige Export-Fehler, die deine Bildqualität ruinieren
Fehler eins: Im Adobe-RGB-Farbraum exportieren. Social-Media-Plattformen können nur sRGB – Adobe-RGB-Bilder wirken dort flau und entsättigt, weil die Farbinformationen falsch interpretiert werden. Immer sRGB wählen. Fehler zwei: Maximale Auflösung hochladen. Ein 6000 x 4000 Pixel großes Bild wird von Instagram auf 1080 Pixel heruntergerechnet – mit dem Algorithmus der Plattform, nicht deinem. Exportiere selbst in der Zielgröße mit Lightrooms Schärfung für Bildschirm (Stärke: Standard). Fehler drei: Kein Nachschärfen nach dem Verkleinern. Jede Verkleinerung kostet Schärfe. Füge in Lightroom beim Export „Schärfen für: Bildschirm, Stärke: Standard“ hinzu – das kompensiert den Schärfeverlust exakt.
Einheitlicher Look über alle Plattformen hinweg
Erstelle dir drei Export-Presets in Lightroom: „Instagram Feed“ (1080 x 1350, 85 %, sRGB, Schärfen Bildschirm Standard), „Instagram Story/Reel“ (1080 x 1920, 90 %, sRGB) und „Web Allgemein“ (2048 px längste Seite, 80 %, sRGB). So exportierst du mit einem Klick und lieferst jeder Plattform exakt das optimale Format. Wichtig: Bearbeite alle Bilder mit dem gleichen Lightroom-Preset als Ausgangsbasis, bevor du plattformspezifisch exportierst. Konsistenter Farblook (gleiche Farbtemperatur, gleiche Sättigung, gleicher Kontrast) ist der Schlüssel zu einem wiedererkennbaren Feed.
Fotografie-Tipps für bessere Bilder
Neue Tutorials, Objektiv-Tests und Lightroom-Tipps – jede Woche Inspiration.
🎁 Gratis dazu: Fotografie-Einsteiger-Guide (PDF)
Mehr entdecken
Alle Artikel auf Pixelscharf →